Warum Barack Obama auf Fotos so gut aussieht

Heute findet in den USA die Amtseinführung des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika statt: Barack Obama.

Barack Obama lachend (Shutterstock)
Zu diesem Anlass stellte die Bildagentur Shutterstock dem Kölner Psychologieprofessor Dr. Martin Schuster die Frage, warum Barack Obama auf den Pressefotos immer so blendend aussieht.

Die Antwort steht in dieser Bildanalyse (Download als PDF) und bietet Pressefotografen auch einige Tipps, wie Politiker am vorteilhaftesten fotografiert werden können. So betont z.B. die Untersicht (Kameraperspektive, die unter dem Kopf der zu fotografierenden Person liegt) das Kinn und lässt Personen mächtiger wirken. Auch zahlreiche – von Obama sicher oft geübte – Posen helfen, diesen Eindruck zu verstärken. Im Gegenzug lernen wir auch, warum z.B. Angela Merkel eher eine traurige Miene zieht.

Ein weiterer Tipp, der nicht in der Analyse erwähnt wird: Eine leichte Diagonale kann die Dynamik von Fotos verstärken, was sich wiederum auf den Politiker überträgt. Hier mal der Vergleich (Originalbild hier):

Barack Obama schräg

Barack Obama gerade

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7 Antworten zu „Warum Barack Obama auf Fotos so gut aussieht“

  1. Zippo sagt:

    In Deutschland sind Politikerfotos aus der Untersicht nach 1945 etwas aus der Mode gekommen …

    Ob das bedauerlich ist, mag jeder selbst entscheiden … :-)

    Viele Grüße von Zippo!

  2. R. Kneschke sagt:

    @ Zippo:

    Da Politiker bei Reden oft auf einem Podium stehen, lassen sich Fotos aus der Untersicht manchmal gar nicht vermeiden… :-)

  3. Zippo sagt:

    Das gilt aber nicht für offizielle Pressefotos. Um die geht es doch hier oder?

    Viele Grüße von Zippo!

  4. R. Kneschke sagt:

    @Zippo: Da die Bildanalyse ja auf dem Fotomaterial von Shutterstock beruht, geht es eher um redaktionelle Fotos…

  5. Zippo sagt:

    Aber auch auf den offiziellen Pressefotos sind Obama und andere amerikanische Politiker bevorzugt von unten fotografiert, während das bei den Pressefotos der deutschen Politiker praktisch gar nicht vorkommt.

    Viele Grüße von Zippo!

  6. Horst sagt:

    wer mal im pulk von 50 und mehr fotografen bei offiziellen presse terminen gestanden war, der kann über solche vorschläge eines Psychologieprofessor nur lachen.

    der mann hat schlicht keine ahnung wie es bei solchen terminen zugeht !

    du bist eingekeilt und kannst dich kaum bewegen, da kannst du froh sein wenn der politiker mal zu dir her schaut…da kannst du dir nicht mal gerade so eine bessere perspektive suchen.

    ich muss immer schmunzeln wenn leute über etwas reden von dem sie keine ahnung haben

  7. Von Obama lernen : Radio-G sagt:

    [...] In diesem Artikel wird erklärt, wie und warum genau bestimmte Techniken beim Fotografieren, aber auch beim fotografiert werden funktionieren und welche Emotionen sie beim Betrachter auslösen. [...]

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