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http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/09/29/bezahlung-der-models/
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Auf der Photokina hielt der Gründer und CEO von istockphoto, Bruce Livingstone, am Mittwoch einen Votrag mit dem Titel „The Future Of Microstock“. Passender hätte der Titel auch lauten können: „The Future Of istockphoto„.
Da ich nicht die Erlaubnis bekam, die Rede aufzunehmen und zu veröffentlichen, hier nur eine sinngemäße Zusammenfassung der Rede.
Die Firma istockphoto wurde eher „aus Versehen“ gegründet, nachdem für die Webseite als Bilder-Tauschplattform über 10.000 $ an Server-Kosten anfielen. Insgesamt hat Bruce Livingstone schon sieben Firmen gegründet, von denen drei von Getty Images gekauft wurden.
DIe Loyalität der Künstler zur Agentur ist einer der größen Erfolgskritieren von istockphoto. Dazu tragen unter anderem die großen „istockalypse„-Events und die kleinen „minilypse“-Veranstaltungen bei. Die nächste istockalypse wird Mitte Januar 2009 in Berlin stattfinden. Im Oktober 2008 eröffnet in Berlin schon die Europa-Vertretung.
istockphoto ist in Gesprächen mit einem Anbieter, um die Auszahlung von Guthaben in Deutschland zu erleichtern.
Einige Zahlen aus dem Vortrag:
Für die Zukunft sieht Bruce Livingstone auf dem Microstock-Markt eine Konsolidierung und weitere Pleiten von anderen Microstock-Bildagenturen voraus. „Crowdsourcing“ ist für Livingstone ein Muss, um als Microstock-Agentur überleben zu können.
Die Bildnutzung wird sich immer mehr von Print ins Internet und auf mobile Geräte (Handys, PDAs, …) verschieben. Die Zukunft liegt neben den Fotos in Stock-Videos und Stock-Audio, wobei die Bedeutung von Stockfotos immer weiter abnehmen wird.
Dass Microstock-Bilder vor allem kleine Unternehmen und Privatpersonen nutzen würden, wiederlegt Livingstone eindrucksvoll mit einer langen Liste an bekannten Unternehmen wie Nikon, AOL, Time Warner, Discovery Channel, Adobe, Stiftung Warentest und dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, John McCain.
2008/2009 wird sich istockphoto vermehrt der Entwicklung von Stock-Audio-Angeboten widmen. 2009 wird istockphoto mehr Büros weltweit eröffnen und mehr „lokale Inhalte“ anbieten. Das bedeutet, dass bei den Suchergebnissen von regionalen istock-Webseiten (z.B. istockphoto.de, istockphoto.fr, …) stärker die lokalen Begebenheiten berücksichtigt werden, z.B. die Ethnizität oder berühmte Wahrzeichen. Das ist eine Technik, die bei Getty Images schon eingesetzt wird und bald zu istockphoto „herüberschwappen“ wird.
Das berüchtigte Upload-Verfahren von istockphoto wird sich so schnell nicht ändern. Während für den Mac schon von einigen Programmen ein Massenupload möglich ist, wird für den PC noch an einem Programm gearbeitet. Das Hochladen per FTP schließt Livingstone wegen Sicherheitsrisiken jedoch für die Zukunft aus.
Mittlerweile war ich drei Tage hintereinander auf der Photokina in Köln. Neben vielen interessanten Menschen habe ich auch spannende Sachen aufgestöbert. Was war neu, kurios, hilfreich oder interessant?
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Die Messe ist noch nicht zu Ende. Habe ich was übersehen? Habt ihr einen Tipp für mich?
Während der Photokina 2008 in Köln wird es einige Vorträge geben, die besonders für Fotografen mit dem Schwerpunkt Stockfotografie interessant sind. Einige davon können sogar ohne Eintritt in der Halle 1 besucht werden.
In der September-Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „Foto Praxis“ findet ihr einen Artikel über die Vermarktung von Fotos in Bildagenturen und auch ein Interview zum Thema mit mir. Viel Spaß beim Lesen.
Lisa hat von allen Models, die ich bisher fotografiert habe, das mit Abstand ansteckendste Lachen, welches außerdem makellose Zähne entblößt. Dies war mein fünftes Shooting mit ihr und es macht immer wieder Spaß. Vor allem kringelt sich Lisa schon, wenn ich das Wort „Elefant“ sage oder weil mal der Blitz nicht auslöst.
Wenn beim nächsten Foto der Blitz wieder funktioniert, hat sie immer noch das Grinsen auf dem Gesicht und ich ein sehr heiteres Foto im Kasten. Damit ist Lisa eins meiner Lieblingsmodels, auch wenn ihr Frisurgeschmack mir nie richtig gefällt.
Hach, ich kann es kaum abwarten:
Die neue Canon 5D Mark II hat 21 Megapixel (natürlich im Vollformat), zusammen mit einem DIGIC IV Bildprozessor, einem ISO-Bereich von 50 bis 25600 und LiveView-Option mit 3-Inch-Bildschirm. Außerdem soll sie 3,9 Bilder pro Sekunde machen können und eine integrierten Staubreduzierung haben. Ach ja, HD-Filme (1.920 x 1.080) kann sie ebenfalls aufnehmen. Erhältlich ist sie ab November 2008.
Mehr Daten hier auf der offiziellen Canon-Webseite.
Wer die “Einleitung: Fotos von Bildagenturen in Zeitschriften” schon gelesen hat, kann nach dem Foto weiterlesen, ansonsten empfehle ich, sich dort einen Überblick zu verschaffen.

Wieviel Fotos sind von welchen Bildagenturen in Zeitschriften vorhanden? Das will ich hier herausfinden.
Beginnen wir den vierten Teil.
Zeitschrift: Familie & Co
Untertitel: Die Familienzeitschrift
Ausgabe: 03/2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 2,50 Euro
Zeitschriftenthema: Kinder, Familie
Größe der Bildredaktion: Zwei Personen (Leiterin: Franziska Thomas)
Verlag: Family Media GmbH & Co. KG
Diese Ausgabe enthält insgesamt 54 Fotos von 11 Bildagenturen. Die Verteilung ist typisch, mit den großen Namen vorn und gefolgt von den anderen üblichen Verdächtigen. Die Fotos werden sparsam, aber gerne groß eingesetzt und sind somit ein wichtiger Blickfang im Heft.
Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:
Bemerkungen:
Die beiden Marktführer Getty und Corbis sind erwartungsgemäß in den Top 3, als ebenfalls große Agentur verwundert die Führung von F1 Online hier nur wenig, was aber auch daran liegen kann, dass diese Bildagentur nicht nur Eigenmaterial anbietet, sondern auch sehr viele RF/RM-Kollektionen im Vertrieb hat.
Die Agentur „Image Dictionary“ habe ich im Internet leider nicht finden können, vielleicht ist ja ein Leser gewiefter.
Zeitschrift: freundin
Untertitel: keiner
Ausgabe: 04/2008
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Preis: 2,20 Euro
Zeitschriftenthema: Mode, Beauty, Partnerschaft, Kultur
Größe der Bildredaktion: Drei Personen (Leiterin: Alexandra Romero)
Verlag:freundin Verlag GmbH
Bei der „freundin“ finden sich 75 Fotos von 29 Bildagenturen. Ich hatte ehrlich gesagt mehr erwartet, aber viele Fotos, vor allem die Modestrecken, sind wieder Auftragsarbeiten.
Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:
Bemerkungen:
Den „Sturz“ in der freundin empfand ich als etwas ungenau, da beispielsweise Fotos von mehreren Seiten am Artikelanfang zusammengefasst werden, wenn sie von der gleichen Agentur stammen. Dafür wird nicht nur die Bildagentur, sondern auch der Fotograf bzw. die Partner-Agentur genannt, was z.B. bei der oben untersuchten „Familie & Co“ nicht der Fall ist.
Zeitschrift: NEON
Untertitel: keiner
Ausgabe: 07/2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 3,30 Euro
Zeitschriftenthema: Politik, Liebe, Beruf, Kultur
Größe der Bildredaktion: Drei Personen (Leiter: Jakob Feigl)
Verlag: NEON Magazin GmbH
Das weiß-rote Zeichen links oben auf dem NEON-Titel macht deutlich, dass die Zeitschrift ein Ableger der Illustrierten Stern ist. Diese steht seit Jahrzehnten für anspruchsvolle Fotos im Heft und gehört zu den wenigen, die sich noch trauen, fünf oder mehr doppelseitige Fotos hintereinander zu drucken. Diesen Bildanspruch nimmt die NEON auf und so finden sich in dieser Ausgabe nur 24 Fotos von 9 Agenturen, vor allem zur Illustration von Prominenten, zu denen die Redaktion nicht mal so einfach einen Fotografen vobeischicken kann.
Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:
Bemerkungen:
Die fünf Corbis-Bilder sind ausschließlich von der Premiummarke „Corbis Outline“, die vielen Fotos von Reportage-Agenturen (laif, Agentur Focus, Ostkreuz) werden für die Bebilderung der Politik-Artikel genutzt. Die Fotocredits sind ebenfalls vorbildlich: Fotograf/Partneragentur/Bildagentur werden genannt und nicht hochkant am Rand versteckt, sondern gut lesbar unten auf jeder Seite. Dazu kommen sehr viele Auftragsfotos. Ach ja, Illustrationen werden hier ebenfalls gerne bestellt.
Zeitschrift: Apotheken Umschau
Untertitel: Bezahlt von ihrer Apotheke
Ausgabe: 15. Mai 2008
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Preis: kostenlos
Zeitschriftenthema: Medizin, Gesundheit
Größe der Bildredaktion: Fünf Personen (Leiterin: Maria Hoffmann)
Verlag: Wort & Bild Verlag
Die Apotheker Umschau hat mit fünf Personen eine beachtlich große Bildredaktion und nutzt auch nur Fotos der besten Agenturen: 44 Fotos von 21 Bildagenturen sind in dieser Ausgabe zu finden.
Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:
Bemerkungen:
Die Fotocredits sind sehr ausführlich mit Fotografenangabe und unter Umständen mehreren Partneragenturen. Im Vergleich zu vor wenigen Jahren hat das Agenturmaterial aber abgenommen und vermehrt werden Fotos von Fotografen des Verlags genutzt. Die vielen Fotos der Food-Agentur Stockfood mögen in einer Apothekenzeitschrift erstaunlich scheinen, das relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass die Agentur auch viele Fotos von Heilkräutern anbietet. In dieser Ausgabe sind die betreffenden Fotos jedoch fast alle für Kohlrabi-Rezepte genutzt worden.
Zeitschrift: alverde
Untertitel: keiner
Ausgabe: Juni 2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: kostenlos
Zeitschriftenthema: Gesundheit, Beauty, Ernährung
Größe der Bildredaktion: Eine Person (Nicole Bull)
Verlag: Arthen Kommunikation GmbH
Die „alverde“ ist das Kundenmagazin der dm-drogerie markt-Kette. Trotzdem ist nicht nur Product Placement im Heft zu finden, sondern auch 28 Fotos von 11 Bildagenturen.
Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:
Bemerkungen:
In dieser Zeitschrift gibt es eine Besonderheit, die ich bisher so noch nie gesehen habe: Alle Bildcredits finden sich gebündelt im Impressum nach Agentur sortiert. Das hat die Auswertung für mich zwar beschleunigt, jedoch kann im Zweifelsfall nie nachgewiesen werden, ob auf einer Seite mehrere Fotos von der gleichen Bildagentur stammen. Das könnte die Zählung etwas verfälschen, auch wenn ich mit paar stichprobenartige Tests keine solchen Seiten finden konnte. Neben den Agenturfotos gibt es auch viele Promotionfotos von den Herstellern.
Einige willkürliche Zahlenspiele:
Übersicht der Marktanalyse: