Bezahlung der Models

29. September 2008

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The Future Of Microstock – Vortrag von Bruce Livingstone

27. September 2008

Auf der Photokina hielt der Gründer und CEO von istockphoto, Bruce Livingstone, am Mittwoch einen Votrag mit dem Titel „The Future Of Microstock“. Passender hätte der Titel auch lauten können: „The Future Of istockphoto„.

Da ich nicht die Erlaubnis bekam, die Rede aufzunehmen und zu veröffentlichen, hier nur eine sinngemäße Zusammenfassung der Rede.

Die Firma istockphoto wurde eher „aus Versehen“ gegründet, nachdem für die Webseite als Bilder-Tauschplattform über 10.000 $ an Server-Kosten anfielen. Insgesamt hat Bruce Livingstone schon sieben Firmen gegründet, von denen drei von Getty Images gekauft wurden.

DIe Loyalität der Künstler zur Agentur ist einer der größen Erfolgskritieren von istockphoto. Dazu tragen unter anderem die großen „istockalypse„-Events und die kleinen „minilypse“-Veranstaltungen bei. Die nächste istockalypse wird Mitte Januar 2009 in Berlin stattfinden. Im Oktober 2008 eröffnet in Berlin schon die Europa-Vertretung.

istockphoto ist in Gesprächen mit einem Anbieter, um die Auszahlung von Guthaben in Deutschland zu erleichtern.

Einige Zahlen aus dem Vortrag:

  • Umsatz von istockphoto 2007: 71,9 M $
  • Auszahlungen an Künstler 2007: 20,9 M $ (das sind übrigens ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt ca. 29% Beteiligung der Künstler)
  • Durchschnittlich alle 1,3 Sekunden wird ein Bild verkauft
  • ca. 3,7 Millionen Kunden sind bei istockphoto angemeldet
  • über 60.000 Künstler sind bei istockphoto angemeldet
  • der erwartete Umsatz von istockphoto für 2012 liegt bei 262 M $
  • pro Monat werden ca. 275.000 Bilder hochgeladen
  • pro Monat werden ca. 150.000 Bilder angenommen
  • insgesamt befinden sich ca. 3,5 Millionen Bilder auf istockphoto

Für die Zukunft sieht Bruce Livingstone auf dem Microstock-Markt eine Konsolidierung und weitere Pleiten von anderen Microstock-Bildagenturen voraus. „Crowdsourcing“ ist für Livingstone ein Muss, um als Microstock-Agentur überleben zu können.

Die Bildnutzung wird sich immer mehr von Print ins Internet und auf mobile Geräte (Handys, PDAs, …) verschieben. Die Zukunft liegt neben den Fotos in Stock-Videos und Stock-Audio, wobei die Bedeutung von Stockfotos immer weiter abnehmen wird.

Dass Microstock-Bilder vor allem kleine Unternehmen und Privatpersonen nutzen würden, wiederlegt Livingstone eindrucksvoll mit einer langen Liste an bekannten Unternehmen wie Nikon, AOL, Time Warner, Discovery Channel, Adobe, Stiftung Warentest und dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, John McCain.

2008/2009 wird sich istockphoto vermehrt der Entwicklung von Stock-Audio-Angeboten widmen. 2009 wird istockphoto mehr Büros weltweit eröffnen und mehr „lokale Inhalte“ anbieten. Das bedeutet, dass bei den Suchergebnissen von regionalen istock-Webseiten (z.B. istockphoto.de, istockphoto.fr, …) stärker die lokalen Begebenheiten berücksichtigt werden, z.B. die Ethnizität oder berühmte Wahrzeichen. Das ist eine Technik, die bei Getty Images schon eingesetzt wird und bald zu istockphoto „herüberschwappen“ wird.

Das berüchtigte Upload-Verfahren von istockphoto wird sich so schnell nicht ändern. Während für den Mac schon von einigen Programmen ein Massenupload möglich ist, wird für den PC noch an einem Programm gearbeitet. Das Hochladen per FTP schließt Livingstone wegen Sicherheitsrisiken jedoch für die Zukunft aus.


Photokina 2008 – Mehr Splitter

25. September 2008

Mittlerweile war ich drei Tage hintereinander auf der Photokina in Köln. Neben vielen interessanten Menschen habe ich auch spannende Sachen aufgestöbert. Was war neu, kurios, hilfreich oder interessant?

  • Asien ist immer für eine Überraschung gut. Der neuste Clou: Mini-Fotoalben (im Format ca. 27×35 mm) zum Selberdrucken mit 20 Seiten für ca. 2 Euro. Als Schlüssel- oder Handyanhänger. Soll angeblich sogar die elektromagnetische Strahlung von Handys blockieren. Gibt es z.B. von der südkoreanischen Firma Dicapac. (Halle 10.1, Stand B056)
  • Wem das Canon-Objektiv 85mm F1.2 mit knapp 2.000 Euro zu teuer ist, der kann bei der südkoreanischen Firma Samyang (ein Deutschland über Foto-Walser) ein 85mm F1.4 für ca. 350 Euro kaufen. Einziger Haken: Kein Autofokus. (Halle 10.1, Stand C051)
  • Die chinesische Firma GD Digital Limited hat niedliche, winzige, bunte digitale Foto-Rahmen und ebenso niedliche, bunte Digitalkameras. (Halle 10.1, Stand D057)
  • Eben erst auf der Photokina gesehen, schon als Nachbau erhältlich. Den vorgestern erwähnten Ringblitz-Aufsatz gibt es in sehr ähnlicher Form auch von Phottix aus Hong Kong. Kostet die Hälfte, sieht aber auch so aus. Schick ist aber der „Phottix Hero“, ein Kamera-Fernauslöser mit Live-View. (Halle 10.1, C068)
  • Ebenfalls von mehreren Firmen (z.B. Ray Meida Electronic Company und Palmspring Co. aus Hong Kong) gibt es ein Universal-Ladegerät für Li-ion Batteriepacks der üblichen DSLR-Kameras für ca. 10 Euro. (Halle 10.1, Stand C069)
  • Kaiser Fototechnik hat jetzt Adapterkabel zur Verbindung von Kamera-Blitzen mit Funk-Blitzauslösern wie Pocket Wizards, Skyport o.ä. Mittenkontakt auf 3,5 mm-Klinke. (Halle 2.1, Stand A040)
  • Wer seine Spion-Fantasien ausleben will, sollte zur Firma Minox gehen: Die haben Gürtel mit integrierter Videokamera (siehe Foto), Sonnenbrillen mit Fotokamera oder Rückwärtsblick und Kugelschreiber mit Kamera und Mikrofon. Natürlich mittlerweile alles digital. (Halle 2.1, Stand E001)
  • Die französische Firma TX-WEA bietet CD-Rohlinge mit integriertem Brennprogramm an und verschenkt Test-Packungen mit je 2 CD-Rs. (Halle 5.1, Stand B011)
  • Die Zeitschrift ProfiFoto bietet Test-Abos über fünf Ausgaben für 5 Euro an. Wer nett ist, bekommt auch noch mehr. (Halle 1)
  • Ach ja, wer immer noch nicht reizüberflutet ist, kann sich auch an den grandiosen riesigen bunten Fotos berauschen. (Überall auf der Messe)

Verwandte Themen:
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Bewerbungsstart für Germany’s Next Topmodel – 4. Staffel

25. September 2008

Photokina 2008 – Erste Splitter

23. September 2008

Der erste Tag auf der Photokina: Was war neu, spannend, kurios oder interessant?

  • Den definitiv stylischsten Stand hat der Taschenhersteller Crumpler (Halle 4.1, Stand G010).
  • Beim Stand des Verlag Markt + Technik gibt es das Buch „Digital Fotografieren – Akt“ kostenlos, solange der Vorrat reicht (Halle 4.1, Stand G 038)
  • Die Firma Virtual Backgrounds bietet ein sehr cooles Hintergrundsystem, welches mit über 3000 Euro jedoch uncool teuer ist (Halle 6.1, Stand A034)
  • Bei der Firma Flaghead gibt es einen Ringflash-Adapter, der einfach über ein Speedlight o.ä. gestülpt wird. Kostet ca. 239 Euro über Kocktrade.de oder auf der Messe 200 Euro (Halle 6.1, Stand B032)
  • Die italienische Firma Condor Foto bietet alle möglichen Chemikalien und Requisiten an, vom Frostspray, über künstliche Eiswürfel, künstlichen Rauch, falsche Wassertropfen, Staubpuder, Fake-Eiscreme (siehe Foto) bis zum Spinnweben-Spray. (Halle 6.1, Stand B033)
  • Canon lässt einen seine neue Kameramodelle testen, auch die neue Canon EOS 5D Mark II, leider nicht mit der eigenen Speicherkarte, sonst hätte ich hier paar Testfotos und Testvideos gepostet. (Halle 3.2, Stand ist nicht zu übersehen)
  • Am Stand von HP kann man kostenlose Fotoausdrucke machen lassen. (Halle 4.1, Stand auch nicht zu übersehen)

Die Messe ist noch nicht zu Ende. Habe ich was übersehen? Habt ihr einen Tipp für mich?


Hilfreiche Stockfotografie-Vorträge auf der Photokina 2008

23. September 2008

Während der Photokina 2008 in Köln wird es einige Vorträge geben, die besonders für Fotografen mit dem Schwerpunkt Stockfotografie interessant sind. Einige davon können sogar ohne Eintritt in der Halle 1 besucht werden.

  • Mittwoch, 24.9., 11 Uhr: The Future Of Microstcock (Halle 1)
    Referent wird Bruce Livingstone sein, Gründer und CEO von istockphoto. In seinem Vortrag geht es unter anderem um eine Übersicht über den aktuellen Microstock-Markt, erfolgreiche Geschäftsmodelle, die Käufer von Microstock-Bildern und welche Trends in Zukunft erwartet werden – als Vergleich Microstock/Macrostock, aber auch welche anderen Medienarten interessant werden.
  • Mittwoch, 24.9., 14:30 Uhr: „So kommen sie an gute Modelle“ (Halle 9, fotocommunity-Stand B54/D55)
    Der Foto-Designer Georg Banek erklärt, wie man gute Models findet.
  • Mittwoch 24.9., 16 Uhr: „Panoramafreiheit, Prominentenfotografie und der Appell von Perpignan: Fotojournalismus im Paragraphenkorsett?“ (Halle 1)
    Referent ist Michael Hirschler vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV). In seinem Vortrag geht es vor allem um rechtliche Einschränkungen, denen Fotojournalisten häufig ausgesetzt sind.
  • Donnerstag, 25.9., 12 Uhr: „Von der Bildercommunity zu Gettys Bauchladen – Bildvermarkung in Zeiten des digitalen Lifestyle“ (Halle 1) (Wiederholung am Samstag, 27.9., 11 Uhr)
    Referent ist Thomas Schmidt, Geschäftsführer der Bildagentur medicalpictures. Die Fragen seines Vortrags: Wie sieht der Bildermarkt der Zukunft aus? Wie entwickeln sich die weltweiten Bilderströme? Wer verdient an und mit Fotos? Wie sehen die unterschiedlichen Geschäftsmodelle im Zeitalter des Web 2.0 aus?
  • Donnerstag, 25.9., 13 Uhr: „Produktmarketing in Social Media – ohne Fotos geht es nicht“ (Halle 1)
    Referent ist Kai Strieder, Geschäftsführer von pixelboxx, einer Fotoverwaltungsfirma. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie Fotos im Web 2.0 eingesetzt werden und was für Chancen und Gefahren in diesem digitalen Lifestyle liegen.
  • Freitag, 26.9., 12 Uhr: „Bilder der Forschung – Wissenschaftsfotografie in den Medien“ (Halle 1)
    Eine Diskussionsrunde mit dem Leiter der FOCUS-Bildredaktion, Rüdiger Schrader, dem Bildchef der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Bernd von Jutrczenka und Fotografen. Hier geht es darum, was Fotografen beachten müssen, damit sie in Laboren und Forschungseinrichtungen erfolgreich Fotos machen können und worauf geachtet werden muss, damit die Bilder in Medien Verwendung finden.
  • Freitag, 26.9., 17 Uhr: „Berufsfotografie heute. Chance und Risiken. Was können Berufsverbände leisten?“ (Halle 1)
    Ein Gespräch mit Lutz Fischmann, Geschäftsführer des Fotografenverbandes FreeLens und Bernd Weise, Geschäftsführer des Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V. (BVPA).
  • Samstag, 27.9., 17:30 Uhr: „‘Mein Foto, dein Recht?’ Die Urheberrechte des Fotografen“ (Halle 9, fotocommunity-Stand B54/D55)
    Der Rechtsanwalt Amin Negm führt durch rechtliche Fallstricke der Fotografie.


Interview zum Thema Stockfotografie in der Foto Praxis

21. September 2008

In der September-Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „Foto Praxis“ findet ihr einen Artikel über die Vermarktung von Fotos in Bildagenturen und auch ein Interview zum Thema mit mir. Viel Spaß beim Lesen.


Eins meiner Lieblingsmodels

18. September 2008

Lisa hat von allen Models, die ich bisher fotografiert habe, das mit Abstand ansteckendste Lachen, welches außerdem makellose Zähne entblößt. Dies war mein fünftes Shooting mit ihr und es macht immer wieder Spaß. Vor allem kringelt sich Lisa schon, wenn ich das Wort „Elefant“ sage oder weil mal der Blitz nicht auslöst.

Wenn beim nächsten Foto der Blitz wieder funktioniert, hat sie immer noch das Grinsen auf dem Gesicht und ich ein sehr heiteres Foto im Kasten. Damit ist Lisa eins meiner Lieblingsmodels, auch wenn ihr Frisurgeschmack mir nie richtig gefällt.



Details zur neuen Canon 5D Mark II

17. September 2008

Hach, ich kann es kaum abwarten:

Die neue Canon 5D Mark II hat 21 Megapixel (natürlich im Vollformat), zusammen mit einem DIGIC IV Bildprozessor, einem ISO-Bereich von 50 bis 25600 und LiveView-Option mit 3-Inch-Bildschirm. Außerdem soll sie 3,9 Bilder pro Sekunde machen können und eine integrierten Staubreduzierung haben. Ach ja, HD-Filme (1.920 x 1.080) kann sie ebenfalls aufnehmen. Erhältlich ist sie ab November 2008.

Mehr Daten hier auf der offiziellen Canon-Webseite.


Teil 4: Fotos von Bildagenturen in Familie & Co, freundin, Neon, Apotheken Umschau, alverde

16. September 2008

Wer die “Einleitung: Fotos von Bildagenturen in Zeitschriften” schon gelesen hat, kann nach dem Foto weiterlesen, ansonsten empfehle ich, sich dort einen Überblick zu verschaffen.

Wieviel Fotos sind von welchen Bildagenturen in Zeitschriften vorhanden? Das will ich hier herausfinden.

Beginnen wir den vierten Teil.

Zeitschrift: Familie & Co
Untertitel: Die Familienzeitschrift
Ausgabe: 03/2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 2,50 Euro
Zeitschriftenthema: Kinder, Familie
Größe der Bildredaktion: Zwei Personen (Leiterin: Franziska Thomas)
Verlag: Family Media GmbH & Co. KG

Diese Ausgabe enthält insgesamt 54 Fotos von 11 Bildagenturen. Die Verteilung ist typisch, mit den großen Namen vorn und gefolgt von den anderen üblichen Verdächtigen. Die Fotos werden sparsam, aber gerne groß eingesetzt und sind somit ein wichtiger Blickfang im Heft.

Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:

Bemerkungen:
Die beiden Marktführer Getty und Corbis sind erwartungsgemäß in den Top 3, als ebenfalls große Agentur verwundert die Führung von F1 Online hier nur wenig, was aber auch daran liegen kann, dass diese Bildagentur nicht nur Eigenmaterial anbietet, sondern auch sehr viele RF/RM-Kollektionen im Vertrieb hat.
Die Agentur „Image Dictionary“ habe ich im Internet leider nicht finden können, vielleicht ist ja ein Leser gewiefter.

Zeitschrift: freundin
Untertitel: keiner
Ausgabe: 04/2008
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Preis: 2,20 Euro
Zeitschriftenthema: Mode, Beauty, Partnerschaft, Kultur
Größe der Bildredaktion: Drei Personen (Leiterin: Alexandra Romero)
Verlag:freundin Verlag GmbH

Bei der „freundin“ finden sich 75 Fotos von 29 Bildagenturen. Ich hatte ehrlich gesagt mehr erwartet, aber viele Fotos, vor allem die Modestrecken, sind wieder Auftragsarbeiten.

Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:

Bemerkungen:
Den „Sturz“ in der freundin empfand ich als etwas ungenau, da beispielsweise Fotos von mehreren Seiten am Artikelanfang zusammengefasst werden, wenn sie von der gleichen Agentur stammen. Dafür wird nicht nur die Bildagentur, sondern auch der Fotograf bzw. die Partner-Agentur genannt, was z.B. bei der oben untersuchten „Familie & Co“ nicht der Fall ist.

Zeitschrift: NEON
Untertitel: keiner
Ausgabe: 07/2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 3,30 Euro
Zeitschriftenthema: Politik, Liebe, Beruf, Kultur
Größe der Bildredaktion: Drei Personen (Leiter: Jakob Feigl)
Verlag: NEON Magazin GmbH

Das weiß-rote Zeichen links oben auf dem NEON-Titel macht deutlich, dass die Zeitschrift ein Ableger der Illustrierten Stern ist. Diese steht seit Jahrzehnten für anspruchsvolle Fotos im Heft und gehört zu den wenigen, die sich noch trauen, fünf oder mehr doppelseitige Fotos hintereinander zu drucken. Diesen Bildanspruch nimmt die NEON auf und so finden sich in dieser Ausgabe nur 24 Fotos von 9 Agenturen, vor allem zur Illustration von Prominenten, zu denen die Redaktion nicht mal so einfach einen Fotografen vobeischicken kann.

Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:

Bemerkungen:
Die fünf Corbis-Bilder sind ausschließlich von der Premiummarke „Corbis Outline“, die vielen Fotos von Reportage-Agenturen (laif, Agentur Focus, Ostkreuz) werden für die Bebilderung der Politik-Artikel genutzt. Die Fotocredits sind ebenfalls vorbildlich: Fotograf/Partneragentur/Bildagentur werden genannt und nicht hochkant am Rand versteckt, sondern gut lesbar unten auf jeder Seite. Dazu kommen sehr viele Auftragsfotos. Ach ja, Illustrationen werden hier ebenfalls gerne bestellt.

Zeitschrift: Apotheken Umschau
Untertitel: Bezahlt von ihrer Apotheke
Ausgabe: 15. Mai 2008
Erscheinungsweise: zweiwöchentlich
Preis: kostenlos
Zeitschriftenthema: Medizin, Gesundheit
Größe der Bildredaktion: Fünf Personen (Leiterin: Maria Hoffmann)
Verlag: Wort & Bild Verlag

Die Apotheker Umschau hat mit fünf Personen eine beachtlich große Bildredaktion und nutzt auch nur Fotos der besten Agenturen: 44 Fotos von 21 Bildagenturen sind in dieser Ausgabe zu finden.

Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:

Bemerkungen:
Die Fotocredits sind sehr ausführlich mit Fotografenangabe und unter Umständen mehreren Partneragenturen. Im Vergleich zu vor wenigen Jahren hat das Agenturmaterial aber abgenommen und vermehrt werden Fotos von Fotografen des Verlags genutzt. Die vielen Fotos der Food-Agentur Stockfood mögen in einer Apothekenzeitschrift erstaunlich scheinen, das relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass die Agentur auch viele Fotos von Heilkräutern anbietet. In dieser Ausgabe sind die betreffenden Fotos jedoch fast alle für Kohlrabi-Rezepte genutzt worden.

Zeitschrift: alverde
Untertitel: keiner
Ausgabe: Juni 2008
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: kostenlos
Zeitschriftenthema: Gesundheit, Beauty, Ernährung
Größe der Bildredaktion: Eine Person (Nicole Bull)
Verlag: Arthen Kommunikation GmbH

Die „alverde“ ist das Kundenmagazin der dm-drogerie markt-Kette. Trotzdem ist nicht nur Product Placement im Heft zu finden, sondern auch 28 Fotos von 11 Bildagenturen.

Hier die Liste der Agenturen, sortiert nach Häufigkeit der Fotos:

Bemerkungen:
In dieser Zeitschrift gibt es eine Besonderheit, die ich bisher so noch nie gesehen habe: Alle Bildcredits finden sich gebündelt im Impressum nach Agentur sortiert. Das hat die Auswertung für mich zwar beschleunigt, jedoch kann im Zweifelsfall nie nachgewiesen werden, ob auf einer Seite mehrere Fotos von der gleichen Bildagentur stammen. Das könnte die Zählung etwas verfälschen, auch wenn ich mit paar stichprobenartige Tests keine solchen Seiten finden konnte. Neben den Agenturfotos gibt es auch viele Promotionfotos von den Herstellern.

Einige willkürliche Zahlenspiele:

  • Insgesamt sind von 1212 Fotos von 146 Bildagenturen in der Datenbank verzeichnet. Das macht durchschnittlich ca. 8 Fotos pro Agentur.
  • Die drei Top-Agenturen Action Press, Getty Images und Corbis (in dieser Reihenfolge) haben zusammen jedoch schon 359 Fotos auf dem Konto.
  • Werden die Top-5-Agenturen abgezogen, haben die restlichen 141 Agenturen im Durchschnitt nur noch ca. 5 Fotos zu den bisher zwanzig analysierten Zeitschriften beigetragen.
  • Durchschnittlich nutzen die bisherigen Zeitschriften Fotos von 19 Agenturen pro Ausgabe. Spitzenreiter bisher ist „Frau im Trend“ (46 Agenturen), das Schlusslicht „Ökotest“ (7 Agenturen).

Übersicht der Marktanalyse: