Im Fotografie-Blog Kwerfeldein gibt es seit gestern einen Gastbeitrag von mir mit dem Titel „Fotografie ist… Kunst für Nichtmaler„. Viel Spaß beim Lesen.
Gastbeitrag für Kwerfeldein
29. Mai 2008Im Test: Photoshop-Filter „Fractalius“
27. Mai 2008Dieser Blog und dieser Beitrag sind umgezogen. Bitte aktualisieren sie ihre Links oder RSS-Feeds.
Der Inhalt ist nun hier zu finden:
http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2008/05/27/im-test-photoshop-filter-fractalius/
Der Vorteil von Freistellern
24. Mai 2008In der Stockfotografie sind sogenannte Freisteller beliebt, auch „isolierte Objekte“ oder auf englisch „Cut-Outs“ genannt. Das sind Fotos, die einen reinweißen Hintergrund um das Motiv haben, manchmal auch eine andere Farbe.
Warum ist das so?
1. Bei solchen Fotos lenkt der Hintergrund nicht vom Hauptmotiv ab.
2. Der Kunde kann die Farbe des Hintergrundes leicht selbst wählen.
3. In einer Zeitschrift kann der Fließtext an die Konturen des Motivs angeglichen werden.
4. Der Kunde kann selbst einen gewünschten Hintergrund einfügen oder das Foto für Collagen nutzen.
5. An der leeren Stelle ist Platz für Werbetext etc. („Copyspace„).
Oben ein Beispiel von einem meiner freigestellten Fotos und wie verschiedene Zeitschriften das Motiv eingesetzt haben. Unterschiedliche Größen, gespiegelt, andere Hintergrundfarben und sogar ein gefärbter Schal.
Ein kleiner Nachteil von Freistellern ist jedoch, dass das Motiv leicht „steril“ wirken kann, da es keinen Hintergrund hat, in den es organisch eingebetet ist. Habe ich noch einen Vor- oder Nachteil vergessen?
Mehr Männer und Versuche
21. Mai 2008Das letzte Shooting habe ich wieder mit einem netten männlichen Model gehabt. Besonders überzeugt hat er mich durch seine ausdruckstarke Mimik, die immer leicht frech und verschmitzt wirkt. Zusammen mit den blonden Haaren ergibt das sicher gefragte Fotos.
Aber um nichts dem Zufall zu überlassen, sind auch aktuelle Themen dabei, wie Fernsehen zur Fußball-EM oder der ökologische Geschäftsmann in der Natur.
Ja, richtig gelesen, ich habe mich wieder raus getraut, aber dabei den klassischen „Anfängerfehler“ gemacht. Pralles Sonnenlicht zur Mittagszeit, da half auf der Wiese auch der Aufhellblitz wenig. Immerhin konnte ich die RAW-Daten halbwegs retten, JPG-Dateien wären verloren gewesen.
Wer will eine Einladung? Bilder-Suchdienst testen…
19. Mai 2008
Vor einigen Tagen hatte ich über den neuen Service „TinEye“ von Idée Inc. berichtet.
Wer den Service selbst testen möchte, kann von mir eine von insgesamt fünf Einladungen bekommen. Einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auch hier eine Einladung anfordern.
Übrigens habe ich heute damit wieder ein Foto gefunden, was auf einer Shop-Webseite genutzt wird. Die Verwendung ist lizensiert, aber es ist immer schön, zu sehen, wofür eigene Fotos verwendet werden. Nicht zuletzt hilft das bei der Kreation neuer gewünschter Bilder.
Der Übersicht halber noch eine Bemerkung: Es gibt auch ähnliche Systeme, z.B. von Photopatrol, unter anderem mit der Verwendung von . Das setzt zwar mehr Arbeit voraus, kann aber z.B. zusätzlich den Copyright-Inhaber anzeigen, von dem bei Bedarf Lizenzrechte am Foto erworben werden können.
Update 01/2009:
Für TinEye wird mittlerweile keine Einladung mehr benötigt, man kann sich auf deren Webseite selbst anmelden.
Farbspiele mit dem HiLite-Hintergrund
16. Mai 2008Per Mail kam vor einigen Tagen die Frage des Fotografen Andrew Filipowicz, ob ich schon mal versucht hätte, auf die Hintergrundblitze in meinem HiLite-Hintergrund farbige Folien zu stecken, um die Hintergrundfarbe zu ändern.
Nein, hatte ich nicht, aber die Idee gefiel mir. Hier mein Test.
Ab in den Bastelladen und zwei Folien gekauft: 1x DinA2 blau und 1x DinA4 rot (größere Formate waren vergriffen). Die blaue Folie habe ich zu einem Zylinder geformt und mit der großen Öffnung über den Blitz gesteckt, der an der Seite des Hntergrund-Systems steht.
1. Versuch: Nur HG (Hintergrund)-Licht, 1/8 Leistung. Model bleibt dunkel, Hintergrund wird blau.
2. Versuch: Nur HG-Licht, 1/2 Leistung, Model wird stark bläulich, Hintergrund wird weiß.
3. Versuch: HG-Licht, 1/2 Leistung, Hauptlicht von vorne, Model ist nur leicht blaustichig, Hintergrund wird weiß.
4. Versuch: HG-Licht, 1/2 Leistung, Hauptlicht von vorne, das Model steht jetzt weiter vom HG entfernt, dichter am Hauptlicht, Model ist normal belichtet, Hintergrund wird weiß.
5. Versuch: HG-Licht, 1/2 Leistung, Hauptlicht von vorne, vom HG durch einen Lichtschlucker („Neger“) abgeschirmt, Model weit vorn: Voilà! Das Model ist normal belichtet, der Hintergrund ist… blau!
Das gleiche funktioniert auch in rot, aber da die Folie kleiner ist und nicht wie die blaue mehrfach übereinander liegt, wird die Farbe nicht so intenstiv.
Die unten beiden Fotos sind übrigens „out of the cam“ ohne Bildbearbeitung.
Wer noch mehr Ideen hat, was ich mit meinem Hintergrund anstellen könnte, immer her damit, ich bin experimentierfreudig.
Germany’s Next Bulimie-Opfer
14. Mai 2008Hilfe bei der Bildersuche. Oder: Bilderdiebe aufgepasst!
13. Mai 2008
Wo bleibt mein Geld? In Zeiten von geringeren Umsätzen pro Bild im Bildermarkt, der von vielen durch mehr Bilder versucht wird auszugleichen, ist es schwer, einen Überblick zu behalten, wo Fotos von einem verwendet werden. Zum einen, um es den Models zu zeigen, zum anderen, um Referenzen zu bekommen.
Eine dritte Möglichkeit ist es, zu überprüfen, ob Fotos nicht sogar unrechtmäßig oder entgegen den Lizenzbestimmungen genutzt wurden. Einige Firmen wie Attributor oder Idée Inc. bieten deshalb den Service an, das Internet und Printmedien automatisiert nach Fotos (oder anderen Medieninhalten) zu durchsuchen. Selbst Beschnitt, Textzugabe, Spiegelung oder Farbveränderungen an Fotos wird dabei erkannt.
Bisher waren diese Services nur für große Industriekunden wie Nachrichtenagenturen verfügbar. Beide Firmen arbeiten jedoch an Systemen für Privatkunden oder Kleinunternehmen. Idée Inc. bietet nun den Service „TinEye“ in der Beta-Phase zum Testen an. Damit können eigene Fotos im Internet gesucht werden.
Ich habe mal einen Test mit ca. 40 meiner meistverkauften Fotos gemacht. Bei einem der Fotos habe ich auf einer ungarischen Webseite eine unerlaubte Nutzung gefunden. Vom Agenturfoto mit Wasserzeichen wurde der Beschnitt so gewählt, dass das Wasserzeichen nicht zu sehen ist.
Danach habe ich mal einen Test mit populären Microstock-Bestseller-Fotos gemacht (z.B. dem hier) und 58 Webseiten gefunden, die das Foto nutzen. Darunter auch Blogs, bei denen das istockphoto-Wasserzeichen noch zu sehen ist.
Angesichts dessen, dass bisher nur ein Bruchteil der Fotos im Internet vom Service erfasst werden, eine ganz gute Trefferquote, die es Fotografen in Zukunft hoffentlich ermöglicht, Bilderdieben leichter auf die Spur zu kommen.
Tipps von Bildagenturen als PDF
10. Mai 2008Wer sich bei Bildagenturen bewerben will, sollte wissen, worauf es inhaltlich und technisch zu achten gilt. Fast alle Agenturen haben diese Richtlinien auf ihren Webseiten zu stehen. Einige Bildagenturen haben sogar ganz hilfreiche PDFs verfasst, die über die üblichen Hinweise hinaus gehen (aber natürlich trotzdem etwas Werbung enthalten).
- PantherMedia: Der PantherGuide
- Photostock: Der Stockguide
- Adpic: Erfolgreiche Bildvermarktung
- Imagesource: Starter Kit
- Moodboard: Tutorial
- Zoonar: Die 10 häufigsten Bildfehler
- Arbeitskreis Digitale Fotografie: Digipix 3 – Leitfaden für digitale Fotografie (zwar keine Agentur, aber für professionelle Fotoproduzenten eine Pflichtlektüre)
- Getty Images: Die haben auch eine PDF namens „The Big Six Image Guidelines“, aber da finde ich den Link gerade nicht. Dafür sind hier paar Tipps von Getty.
Habe ich noch welche vergessen?

Verfasst von R. Kneschke
Verfasst von R. Kneschke 





Verfasst von R. Kneschke 











